Steuerberaterwechsel

Wie geht ein Steuerberaterwechsel vonstatten?


Vor einem Wech­sel des Steuer­ber­aters scheuen viele Man­dan­ten instink­tiv zurück.

Das ist ver­ständlich.

Kein ander­er Geschäftspart­ner wird soviel Details – auch pri­vate – wis­sen wie Ihr steuer­lich­er Berater. Das bringt die Arbeit­sphäre so mit sich.

Gründe für einen Wech­sel kön­nen so vielfältig wie das Leben sein.

  • Der Man­dant empfind­et das Honorar/Leistungsniveau als nicht aus­ge­wogen
  • Der Man­dant fühlt sich zurück­ge­set­zt, als Man­dant zweit­er Klasse
  • Der Man­dant fühlt sich falsch / gar nicht berat­en
  • Die Chemie zwis­chen Berater und Man­dant stimmt ein­fach nicht

Wün­schenswert wäre es natür­lich die beste­hen­den Prob­leme in einem Gespräch zu klären.

Doch manch­mal ist ein Gespräch ein­fach nicht mehr möglich, oder es würde (wenn schon mehrere Gespräche geführt wur­den) nichts ändern.

Auf dieser Seite find­en Sie Infor­ma­tio­nen und Doku­mente zum Down­load, die Ihnen helfen sollen, einen Berater­wech­sel prob­lem­los­er zu vol­lziehen.

Vollmacht für einen neuen Berater (Word)

Checkliste: Was will Ihr Berater wissen? (Excel)

Vollmacht zur Übermittlung der Umsatzsteuervoranmeldungen über DATEV (PDF)

Vollmacht zum Übertrag der Mandantendaten DATEV (PDF)

Vollmacht für Steuerkonto online (Berlin) (PDF)


FAQ

  • Im Nor­mal­fall ist ein Wech­sel jed­erzeit möglich. Wenn eine Zusam­me­nar­beit zwis­chen Man­dant und Alt­ber­ater noch möglich ist, sollte der Wech­sel jedoch immer zum Geschäft­s­jahre­sende erfol­gen. So ist der Aufwand am ger­ing­sten.
  • Ein Steuer­ber­atungsver­trag gehört zu Verträ­gen mit Ver­trauensstel­lung (BGB). Das bedeutet, es han­delt sich um die Erbringung höher­er Dien­ste, die im Rah­men ein­er Ver­trauensstel­lung über­tra­gen wer­den. Nach der geset­zlichen Regelung des § 627 BGB kann ein solch­er Ver­trag jed­erzeit mit sofor­tiger Wirkung sowohl von dem Man­dan­ten als auch vom Steuer­ber­ater ohne Ein­hal­tung ein­er Frist und ohne Kündi­gungs­grund gekündigt wer­den.
  • Auch nach dem Wech­sel ist der Berater zur Ver­schwiegen­heit verpflichtet. Sie brauchen also keine Angst zu haben, dass plöt­zlich durch ihren alten Berater aus dem Nähkästchen geplaud­ert wird.
  • Der Trans­fer der Buch­hal­tungs- und Lohn­dat­en sind über Soft­wareschnittstellen in der Regel prob­lem­los möglich. Ihr neuer Berater kann also auf die „Alt“-Buchhaltung auf­set­zen.

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